Schwere Bilder und Skulpturen im Kunstbunker
www.onruhr.de, 16.April 2007
Andreas Baschek stellt seine Gemälde und Skulpturen im Kulturbunker aus. Thema ist die Stahlindustrie im Ruhrpott.
Er macht viel aus Stahl, nicht nur in seinem Beruf. Andreas Baschek ist seit 1994 künstlerisch tätig, „als Ausgleich zu meinem Beruf. Wenn ich mich in mein Zimmer zurückziehe, vergesse ich den ganzen Stress auf der Arbeit. Das ist richtig befreiend.“
Ganz vergessen kann Baschek seine Tätigkeit als technischer Kaufmann-Stahl aber nicht. Die im Kulturbunker Duisburg Bruckhausen ausgestellten Bilder und Skulpturen beschäftigen sich mit dem Thema der Stahlindustrie. „Zuerst habe ich mit Schmiedelack angefangen. Auf Pappkarton gespachelt, ergibt das gute Ergebnisse. Dann wollte ich weg von der reinen Schwarz-Weiss Malerei und habe mit Öl angefangen, wieder in der Spachteltechnik. Diese Technik ist für mich die beste, da sie den meisten Ausdruck hat, allein durch die Plastizität der Bilder selbst.”
Ein Pelikan aus einem Sensenblatt
WAZ, 01.08.2006
AUSSTELLUNG. Vierzig Künstler aus der Region zeigten über 500 Exponate in der Volkshochschule und machten die Besucher neugierig.
MOERS. "Das Leben des Menschen ist wie ein Würfelspiel", sagte einst der römische Dichter Terenz: "Fällt der höchste Wurf nicht, dann verbessert man ihn durch Kunst". Leicht gesagt, aber der Profit, der sich draus ziehen lässt, kann doch verschieden ausfallen, wie jetzt der 2. Niederrheinische Kunstmarkt in der Moerser Volkshochschule zeigte. Wem es nicht gefalle - so Kulturdezernent Heint Gerhard Rötters in seiner Eröffnungsrede am Freitag Abend, der könne ja überwechseln ins Schloss, wo gerade die Ausstellung zum Thema "Mensch ärgere dich nicht" liefe.
Seltsame Tiere aus Stahl
NRZ Moers SAMSTAG, 2. APRIL 2005, HEINZ-LEO GARDENIER
KÜNSTLER (Folge 125)/Andreas Baschek malt mit Öl und baut Kleinskulpturen aus Werkzeugteilen.
MOERS. Er versteht sein kreatives Schaffen als Ausgleich seiner Gedanken, dargestellt als Realität und Traum: Bunt und schön ist für ihn Spanien - ein Traum. Und da ist Klassiker Picasso, das große Vorbild von Andreas Baschek. Bild und Skulptur lehnen sich an die damalige revolutionäre Kunst des Spaniers, wobei gerade der reduzierte Stierkopf mit Sattel und Lenkrad wahrscheinlich für Baschek "Modell gestanden hat".
Realität bedeutet für den 1966 in Rheinhausen geborenen Freizeitkünstler der "Kohlenpott". Und den malt er vorwiegend nicht schön bunt. sondern nimmt Schmiedelack zu Hilfe und spachelt die Farbe auf großformatigen Fotokarton-Unterlagen. "Der Ruhrpott ist für mich grau:' Und so kommt das Schwarz-Weiße am besten 'rÜber: Schlote. Emissionen. aber Silhouetten von Bauwerken. seien es Hochhäuser oder BrÜcken drücken dem Ganzen ihren Stempel auf.
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