Die Arbeit mal expressionistisch

NRZ, 20.05.2010, Gregor Herberhold

Die Arbeit mal expressionistisch

Duisburger Unternehmen präsentiert rund 140 Kunstwerke in seinen neuen Räumen in Hamborn

Regina Bartholme und Andreas Baschek stellen in Hamborn aus. Foto: Eickershoff

Gregor Herberhold
Rund 140 Kunstwerke in einer Ausstellung - das findet man nicht alle Tage. Das seit gut drei Jahrzehnten in Duisburg, bzw. Walsum tätige Unternehmen B.A.D.-Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik macht's möglich.
Die Firma hat kürzlich ihren Duisburger Sitz von Aldenrade nach Hamborn verlegt und weihte am Mittwoch ihre neuen Räume an der Alleestraße 83 offiziell ein, im Schatten des alten Wasserturms. Obwohl dort Ärzte und Sicherheitsingenieure arbeiten, hat man eher den Eindruck, eine Galerie zu betreten: Großformatige Gemälde zieren die Wände, Skulpturen die Fensterbänke und Vitrinen.

 

Spuren zum Spiel

WAZ Oberhausen, 16.01.2009, Gudrun Mattern

Andreas Baschek zeigt charmante Skulpturen und Bilder, gemalt mit Schmiedelack oder in Öl, bei „Kir”. Einige seiner Objekte besitzen Aufforderungscharakter: Sie regen den Spieltrieb an.

Andreas Baschek, Skulpturenausstellung Galerie Kir in Oberhausen, Foto Ulla EmigAuf Spurensuche schickt Andreas Baschek die Betrachter seiner Skulpturen, Schmiedelack- und Ölbilder, die bis zum 10. Februar im vorderen Ausstellungsraum der Galerie Kir am Altmarkt zu sehen sind. „Spuren” nennt er seine spannende Präsentation.
Auf der Suche nach Stahlelementen und Werkzeugteilen, ausschließlich Dingen, die Rost angesetzt „und die einen interessanten Charakter haben”, entdeckt er die „Zutaten” für seine Figuren auf Trödelmärkten, in alten Werkhallen, bei Wohnungsauflösungen: Schmiedezange, Sense, Harke, Meißel, Feile, alte Schere.

   

Der Werkzeug-Hummer

RP ONLINE, 11.04.2008, VON ANJA KATZKE

Der Moerser Bildhauer und Maler Andreas Baschek schafft aus alten Werkzeugen unter anderem humorvolle und überraschende Tier-Plastiken wie diesen Hummer aus Stahlzangen und Stahlstäben. RP-Foto: Klaus DiekerMoers (RP) In ihrer neuen Vernissage stellt die Galerie Bourceau ab Sonntag den Moerser Maler und Bildhauer Andreas Baschek vor. Der Künstler zeigt an der Rheinberger Straße in Moers die unterschiedlichen Facetten seiner Kunst: Plastiken aus Stahl und Industriemotive in Öl. „Stahl-Pott“ ist der Titel.
Die Stahlplastik ist zusammengesetzt aus Kummet, Kohlenschüppe, Deichsel-Schwengel, Moniereisen und Stahlplatte. In den Händen von Bildhauer Andreas Baschek wird das Werkzeug zum stählernen Stier. Aus Rosen- und Blechscheren sowie Stahlstange formt er eine Sonnenblume oder einen Torero. „Ich finde eine Harke und erkenne darin einen Schweif “,

   

Schönheit und Härte im Stahlwerk

NRZ Moers, 11.04.2008, ANNE HORSTMEIER

AUSSTELLUNG. Andreas Baschek zeigt starke Bilder des Ruhrgebiets abseits jeder Industrieromantik.

Dicht dran an den Arbeitern und der Stahlproduktion ist Andreas Baschek nicht nur in seinen Bildern. Seine Plastiken bestehen aus alten Werkzeugen, die in neuer Zusammensetzung zu Wesen werden. (Foto: Olaf Fuhrmann)MOERS. Hellgelb leuchtet das flüssige Erz, das aus dem Hochofen strömt, die weißen Funken stieben durch die dunkle Halle. Wer im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, kennt das Bild: Abstich. Andreas Baschek, ehemaliger Kruppianer, malt diesen spannenden Moment abseits jeder Industrieromantik. Unter dem Titel "Stahl-Pott" sind die Bilder und Kleinplastiken des 41-jährigen Autodidakten bis zum 21. Juni in der Moerser Galerie Bourceau an der Rheinberger Straße 37 zu sehen. Die Vernissage ist morgen, 13. April, um 16 Uhr.

   

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